Tipps und Tricks – Spirale als Verhütungsmittel

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Neben der Pille gibt es auch noch die Spirale, sie ist eines der beliebtesten Verhütungsmittel. Die Spirale als Verhütungsmittel ist sehr sicher, bevorzugt wird sie jedoch von Frauen die bereits entbunden haben, da sie bei Frauen, die noch keine Entbindung hatten, zu starken und wehenartigen Schmerzen im Unterleib führen kann.

Es gibt verschiedene Modelle der Spirale, sie besteht aus einem T- förmigen Kunststoff und wird mit einem feinen Kupferdraht umwickelt. Dieser setzt im laufe der Zeit Kupfer-Ione frei, die eine Art entzündliche Reaktion in der Gebärmutterschleimhaut auslöst. Das ist die Wirkungsweise der Spirale, die Reaktion verhindert, dass die Spermien zur Eizelle gelangen und im Falle einer Befruchtung verhindert sie die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut. Neben dieser Variante, mit Kupfer, gibt es auch noch eine Hormonspirale, bei der das Kupfer durch ein Gestagen-Depot ausgetauscht wird.

Die Spirale wird von einem Gynäkologen eingesetzt und sollte durch ihn auch wieder entfernt werden. Er positioniert die Spirale in der Gebärmutter mit Hilfe eines Fadens am Ende der Spirale, dieser dient auch zu entfernen.

Die Spirale als Verhütungsmittel ist auch nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr noch wirksam. Sie muss aber spätestens nach 5 Tagen eingesetzt werden, das verhindert dass Einnisten der Eizelle. Der beste Zeitpunkt ist jedoch in den letzten Tagen der Monatsblutung oder kurz darauf. Ebenfalls nach einem Schwangerschaftsabbruch und nach einer Geburt, es muss aber einen Zeitraum von mindestens 8 Wochen geben, in dieser Zeit bildet sich die Gebärmutter wieder zurück.

Die Spirale als Verhütungsmittel kann aber auch Nebenwirkungen haben. Da sie ein Fremdkörper ist können Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Hierbei ist es möglich dass einige Frauen keinerlei Beschwerden haben, andere hingegen mit sämtliche zu kämpfen haben. Die Beschwerden können unterschiedlicher Natur sein, zum Beispiel schmerzen im Unterleib, Zwischenblutungen, stärkere und längere Monatsblutungen, vermehrter Ausfluss und Pilzinfektionen. Die Infektion durch Pilze ist begünstigt durch den Faden, den die Spirale mit sich führt. Die Spirale als Verhütungsmittel ist zwar sehr sicher, dennoch kann eine Schwangerschaft nie zu 100% ausgeschlossen werden. Sollte es zu einer Schwangerschaft kommen, muss die Spirale umgehend durch den Gynäkologen entfernt werden.

Eine weiter Nebenwirkung kann bei manchen Frauen auftreten und zwar eine Fehlgeburt, nach dem Entfernen der Spirale. Auch kann in manchen seltenen Fällen die Gebärmutter während des Einsetzens verletzt werden. Die Verhütung mit der Spirale ist bis zu 5 Jahren möglich, die Wirkungsdauer hängt aber vom Modell ab.